· 14.12.2011 · 00Uhr29 · Steuersenkung,Lohnabstandsgesetz

Das (Arbeitslosen)Steuerwunder

Otto Fricke war heute mit Dietmar Bartsch bei Heiner Bremer in "Das Duell"

Otto Fricke gegen Dietmar Bartsch bei n-TV "Das Duell"

Um 17Uhr habe ich rübergezappt und um 23Uhr10 habe ich es aufgenommen
Um 23Uhr44 sprach Otto Fricke zur Steuersenkung ab 2013, das auch die niedrigen Einkommen entlastet werden; "Wer arbeitet soll mehr verdienen als der der nicht arbeitet"
Er sagte das er verstehen könne das es Menschen gibt die lieber Hartz4 nehmen wenn Sie für Arbeiten nur wenig mehr hätten.
Und mit dieser tollen Steuersenkung will die FDP jetzt alle "faulen" arbeitswillig machen?

Auf Focus.de ist zu lesen, das der "normale" Arbeiter um 150€ entlastet wird, bei einem Einkommen von 30.000€
Ich hatte als Zietarbeiter 950€ Netto was vielelicht etwa 1200€ Brutto waren; Das ergibt ein Jahreseinkommen von ca 15.000€ und meine ENtlastung wäre dann also nur ca 80€
falsch
Die ersten 8000€ sind "Existenzminimum" und Steuerfrei
Die 150€ beziehen sich also auf ein Einkommen von 30.000 - 8.000 = 22.000€
Und der Zeitarbeiter hat ein zu versteuerndes Einkommen von 15.000 - 8.000 = 7.000€

Die 7.000 ist etwa 1/3 von 22.000

Also, 150€ / 3 = 50€ .... /12Monate = 4,16666667

Wenn Hartz4 ca 700€ ist und als Zeitarbeiter gibt es 950, dann sind das 150€ mehr
Wer von Euch würde "wegen 150€" Aufstehen?

Aber wegen "4€ mehr" wird natürlich JEDER aufstehen!(oder etwa nicht?)


Kabinett beschließt Steuersenkung
Laut Finanzministerium wird ein allein stehender Arbeitnehmer mit einem Jahresbruttoarbeitslohn von 30 000 Euro ab 2014 jährlich um etwa 150 Euro entlastet. Ein verheirateter Arbeitnehmer mit zwei Kindern mit einem Bruttolohn von 30 000 Euro zahle 164 Euro weniger Steuern. Ein vergleichbarer Arbeitnehmer mit 60 000 Euro Jahresbruttoarbeitslohn werde um 301 Euro entlastet.
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Kabinett macht Weg für Entlastungen frei
Die Pläne beinhalten eine Anhebung des steuerlichen Grundfreibetrags in den Jahren 2013 und 2014 um insgesamt 350 Euro auf dann 8354 Euro für Ledige pro Jahr.

Das Problem: Lohnabstandsgesetz
Hartz IV Berechnungsgrundlage


Das (Arbeitslosen)Steuerwunder